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10.5.3.4 mke2fs

ext2/ext3-Dateisysteme erstellen (mke2fs muss bei Datenrettungsversuchen stets mit den selben Parametern wie bei der Erstellung des Dateisystems aufgerufen werden - defaultmäßig werden Partitionen jedoch ohne zusätzliche Parameter formatiert).

  • mke2fs -n <Device> ermittelt die Blocknummern der Superblöcke.
  • mke2fs -S - wenn keine Dateien auf der Festplatte mehr gefunden werden - schreibt die Superblöcke und die Blockgruppendeskriptoren neu, Directories, Inode- und Bitmap-Tabellen bleiben erhalten. Ein anschlißender e2fsck-Lauf kann unter Umständen dann alle Dateien wieder herstellen. Wenn dies nicht mehr funktioniert, dann können die Dateien nur noch einzeln von Hand mit einem Low-level-Datenrettungstool (z.B. dd_rescue) rekonstruiert werden.

Copyright © Stefan Baireuther & Michael Petri
Letzte Aktualisierung am 21. Mai 2012
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